Financial Wellbeing im BGM: Warum finanzielle Gesundheit wichtig ist

Geldsorgen sind ein massiver Stressfaktor, der tief in den Arbeitsalltag hineinwirkt. BGM kann die finanzielle Gesundheitskompetenz der Beschäftigten gezielt fördern und so psychisch wie physisch entlasten. Wir beleuchten den direkten Zusammenhang von Finanzen und Gesundheit, erklären die Vorteile für das Unternehmen und listen konkrete Ideen für Financial-Wellbeing-Maßnahmen auf.
Foto: Jakub Zerdzicki

Das Wichtigste im Überblick

  • Financial Wellbeing mindert existenziellen Stress. Es schützt die psychische sowie physische Gesundheit der Belegschaft, erhält die Produktivität und stärkt das Employer Branding.
     
  • Erfolgreiche Maßnahmen setzen auf zielgruppenspezifische Angebote statt auf das Gießkannenprinzip – von unabhängigen Finanzcoachings bis hin zu flexiblen Benefitmodellen.
     
  • Faire Gehälter bilden die Basis, doch erst ein offener Umgang mit dem Tabuthema Geld macht die finanzielle Gesundheitskompetenz zu einem ganzheitlichen strategischen Hebel.
Geldsorgen als Gesundheitsthema?

Über Geld zu sprechen, ist in Deutschland oft noch ein Tabu. Viele reden ungern darüber, wie es um ihre privaten Finanzen steht, ob sie Geldsorgen haben oder ob sie für die Zukunft finanziell auf sicheren Beinen stehen. Dabei wäre es gerade heute umso wichtiger. Denn die angespannte Weltlage, Krisen und Inflation wecken bei vielen Menschen Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft – und damit auch bei den Beschäftigten. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC sorgen sich 60 Prozent der Vollzeitbeschäftigten um ihre Finanzen.1

 

Während sich das BGM in Unternehmen oft um Bewegung, Ergonomie, Ernährung oder Stressmanagement kümmert, wird die finanzielle Gesundheit – das „Financial Wellbeing” von Beschäftigten häufig vernachlässigt. International und im angloamerikanischen Raum gewinnt das Thema deutlich an Bedeutung. US-Unternehmen etwa fokussieren neben der klassischen Altersvorsorge verstärkt kurzfristige finanzielle Belastungen ihrer Beschäftigten.2

 

Hierzulande fällt das Thema bisher noch in seiner Priorität zurück, berichtet etwa das Portal „Personalwirtschaft”. Finanzen werden meist als Privatsache behandelt – etwas, das außerhalb der Arbeit stattfindet. Dabei gehören Geldsorgen zu den stärksten Stressoren, die sich direkt auf die physische und psychische Gesundheit auswirken – und letztlich auf die Produktivität. Höchste Zeit also, das Thema anzugehen.

Money, money, money

Employee Financial Wellness Survey 2023 (PwC)

60
%
der Vollzeitbeschäftigten sorgen sich um ihre Finanzen.
44
%
werden durch finanzielle Sorgen bei der Arbeit abgelenkt.
73
%
wünschen sich einen Arbeitgeber, der sich um das finanzielle Wohlergehen kümmert.
36
%
der finanziell belasteten Beschäftigten suchen nach einer neuen Stelle.
Definition: Was bedeutet Financial Wellbeing?

Der Begriff Financial Wellbeing – zu Deutsch finanzielle Gesundheit beschreibt einen subjektiven Zustand der Sicherheit und Souveränität im Umgang mit der eigenen wirtschaftlichen Situation. Es geht also nicht nur um den Kontostand oder darum, ob man reich ist und ein hohes Einkommen hat. Vielmehr geht es um die psychische Beziehung, die man zu Geld hat.



Beschäftigte, die „finanziell gesund“ sind…

 

  • verfügen über die Kontrolle über ihre laufenden Einnahmen und Ausgaben.

 

  • haben vorhandene oder erlernte Kompetenzen, die sie von finanziellem Stress entlasten, was zu höherem Selbstvertrauen und Lebenszufriedenheit führt.

 

  • besitzen genügend Resilienz, um unerwartete finanzielle Krisen abzufedern – etwa Reparaturen, Erkrankungen oder Ähnliches.

 

  • haben die Freiheit, langfristige Lebensziele aktiv zu verfolgen und Entscheidungen treffen zu können, die das Leben bereichern (z. B. Hobbys oder Urlaub).

Begriffserklärung

Wie Finanzen und Gesundheit zusammenhängen

Geld beeinflusst das Wohlbefinden auf vielen Wegen. Es ermöglicht eine bessere Ernährung, Wohnsituation und Mobilität. Geldprobleme und Armut hingegen erzeugen Stress. Jede:r, der:die sich schon einmal um die nächste Mietzahlung, den Arbeitsplatz, die Altersvorsorge oder die finanzielle Zusatzbelastung durch die Pflege von Angehörigen gesorgt hat, kennt die Folgen. Sie reichen von körperlichen und psychischen Problemen über den Schlaf bis zu einem verminderten Selbstwertgefühl und Konflikten in Beziehungen. Wer ein geringes Einkommen hat, raucht und trinkt zudem häufiger. Erkrankungen, die durch den Lebensstil entstehen, können wiederum zu Arbeitsunfähigkeit und Einkommensverlust führen. Man spricht auch von „reverse causation”.3

 

Auch die Forschung hat die Auswirkungen finanzieller Sorgen mittlerweile gut untersucht.

 

  • Neben Pflegearbeit, Krankheit, Behinderung oder Trauerfällen gehören finanzielle Sorgen zu den häufigsten Stressfaktoren bei älteren Erwachsenen. Das zeigt eine Studie des University College London aus dem Jahr 2024. Der finanzielle Druck beeinflusste das Krankheitsrisiko deutlich stärker als andere Faktoren.

 

  • Eine Studie im Journal of Family and Economic Issues ergab, dass stärkere finanzielle Sorgen signifikant mit einer höheren psychischen Belastung einhergehen. Im Kontrast dazu senkt ein höheres Einkommen die Wahrscheinlichkeit, an Depression oder Angststörungen zu erkranken.

 

  • Aktuelle Ergebnisse zeigen zudem, dass private Verschuldung ein wichtiger sozioökonomischer Faktor für die Gesundheit ist. Studien zeigen etwa, dass Schulden jeglicher Art negativen Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit von Erwachsenen haben.

 

  • Die Anthropologin Elizabeth Sweet von der University of Massachusetts zeigt in ihrer Studie, dass Schulden auch das Gesundheitsverhalten negativ beeinflussen. Die Mehrheit der Befragten gab etwa an, aufgrund von Schulden mindestens einmal auf medizinische Versorgung verzichtet zu haben.

 

  • Finanzielle Sorgen können sogar lebensbedrohlich werden. Eine Studie der University of Maryland untersuchte fast 3.000 ältere Patient:innen über 75 Jahre nach einem akuten Herzinfarkt. Diejenigen, die unter starken finanziellen Nöten leiden, hatten ein signifikant höheres Risiko, in den sechs Monaten nach einem Herzinfarkt zu sterben.

Das sagt die Forschung

Foto: Unsplash

Auch bei Finanzen gibt es Risikogruppen

Gender Pay Gap als große Barriere

Wie bei vielen Aspekten des Lebens haben auch bei Finanzen nicht alle dieselben Voraussetzungen. Viele Risikogruppen sind in Deutschland deutlich häufiger von Armut betroffen – darunter Menschen ohne Arbeit, Alleinerziehende, Paarhaushalte mit drei und mehr Kindern, Personen mit niedriger Bildung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung sowie zunehmend auch Ältere.

Eine relevante Gruppe sind dabei Frauen*. Sie verdienen oft weniger für gleiche Arbeit (Gender Pay Gap), arbeiten öfter in Teilzeit und leisten mehr unbezahlte Care-Arbeit. Das gefährdet ihre langfristige finanzielle Gesundheit massiv. Aufgrund des geringeren Einkommens sind sie im Alter wesentlich häufiger armutsgefährdet als Männer. Zudem erhalten sie laut dem Statistischen Bundesamt derzeit rund 27 Prozent weniger Rente als Männer (Gender Pension Gap). Frauen* investieren zudem seltener in Wertpapiere und werden bei Geldanlagen schlechter beraten.5 Diese Lücken erschweren es Frauen*, für ihr Financial Wellbeing zu sorgen.

Warum Betriebe Financial Wellbeing fördern sollten

Financial Wellbeing ist für das BGM so wichtig, weil es existenziellem Stress entgegenwirkt. Finanzielle Sorgen zu lindern, kann Beschäftigten die beruhigende Gewissheit schaffen, dass Geld kein ständiger Sorgenfaktor ist, der die Konzentration und die mentale Gesundheit am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Das ist aber nur einer der Gründe, warum Sie Financial Wellbeing in Ihrem Unternehmen mitdenken sollten.

 

  • Finanziell belastete Beschäftigte kündigen häufiger. Nur 54 Prozent dieser Gruppe sehen eine vielversprechende Zukunft bei ihrem Arbeitgeber, verglichen mit 69 Prozent der Mitarbeiter, die keine finanziellen Sorgen haben.1

 

  • Wer sich um Geld sorgt, schläft schlechter, ist auf Arbeit stark abgelenkt und kann sich weniger konzentrieren, da die Gedanken häufig ums Geld kreisen. Damit sinkt die Produktivität.

 

  • Individuelle, finanzielle Notlagen können sich stark auf den Unternehmenserfolg auswirken. Schätzungen zufolge kann der Gewinn um vier Prozent sinken, wenn Beschäftigte aufgrund von Geldsorgen weniger produktiv sind, schreibt die Bundesagentur für Arbeit.4

 

  • Employer Branding: In Zeiten von Arbeits- und Fachkräftemangel und im Wettbewerb um Talente kann die finanzielle Gesundheit nicht hoch genug eingeschätzt werden. Indem sie Financial Wellbeing fördern, können Unternehmen zeigen, dass sie mentale Gesundheit ganzheitlich sehen.4

 

  • Studien deuten bereits auf die Wirksamkeit von Financial-Wellbeing-Programmen hin. Demnach reduzieren sie den Finanzstress, erhöhen die Arbeitszufriedenheit, steigern die Produktivität und senken sowohl Fehlzeiten als auch die Fluktuation.

Gründe für BGM-Maßnahmen

  • „Eine Strategie, die (Financial) Wellbeing integriert, ist entscheidend für die Personalgewinnung, Unternehmensleistung und das Erreichen finanzieller Ziele.”
    – Bundesagentur für Arbeit
Foto: Pexels
Financial Wellbeing: Erfolgsfaktoren und Maßnahmen im Betrieb

Finanzielle Gesundheit ist ein typisches Schnittstellenthema zwischen Human Resources (HR) und BGM. Ein wichtiger Baustein für finanzielle Sicherheit sind natürlich faire Gehälter und Gehaltsstrukturen – was Fachkräfte meist ohnehin voraussetzen. Doch Financial Wellbeing ist weit mehr als nur ein gutes Einkommen oder üppiger Bonus. BGF-Strategien im Kontext Financial Wellbeing sollten zum einen Programme zur Finanzbildung umfassen, aber auch Maßnahmen, um finanziellen Stress zu mindern. Auf diesem Weg können Unternehmen die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und das ganzheitliche Wohlbefinden der Beschäftigten stärken. Was kann das BGM also leisten?

 

 

01 Daten sammeln

 

Laut Umfragen wünscht sich die Mehrheit der Arbeitnehmenden Hilfe beim Thema Finanzen.4 Wie sieht es in Ihrem Betrieb aus? Führen Sie dafür am besten eine anonyme Befragung durch. So können Sie die spezifischen Sorgen Ihrer Beschäftigten verstehen. Wie sicher sind sie finanziell aufgestellt? Wie blicken sie auf ihre Zukunft? Wo bestehen die größten Wissenslücken, wenn es um Finanzen geht? Welche Unterschiede gibt es zum Beispiel zwischen Azubis und älteren Beschäftigten ab 50+? Auf Basis der Ergebnisse können Sie Maßnahmen planen – und zielgerichtet umsetzen.

 

 

02 Zielgenau kommunizieren

 

Wie bei vielen Themen im BGM gilt auch bei Financial Wellbeing: Jede:r Mensch ist verschieden. Es gibt Beschäftigte, die sich sehr gut mit Finanzen auskennen und privat gut abgesichert sind. Und es gibt die, die sich kaum damit auskennen. Deshalb ist es wichtig, Angebote rund um Financial Wellbeing nicht per Gießkannenprinzip, sondern zielgruppenspezifisch zu verteilen. Neben der individuellen Finanzsituation gehören dazu die verschiedenen Karriere- und Lebensphasen. Eltern wünschen sich vielleicht mehr Beratung beim Thema Kindergeld und -betreuung. Azubis brauchen stattdessen Grundlagenwissen über die private Vorsorge und Sparpläne. Ältere Beschäftigte benötigen eher Infos zu Rente und Altersvorsorge.

 

Statt starrer Modelle sollten Mitarbeitende aus einem Baukasten wählen können, was sie brauchen – mit individueller Ansprache und Wahlfreiheit aus den vorteilhaftesten finanziellen Benefits. Über flexible Benefitmodelle trägt ein Betrieb den Bedürfnissen jedes Einzelnen am besten Rechnung, was Leistung, Motivation, Zufriedenheit, Zugehörigkeit und Treue verbessern sowie Beeinträchtigungen im Betrieb verringern kann.4

Foto: Vitaly Gariev

03 Bei den Grundlagen ansetzen

 

Implementieren Sie Angebote zur finanziellen Vorsorge, die sich auf die unmittelbaren finanziellen Probleme konzentrieren. Beschäftigte können sich weder auf langfristige Ziele konzentrieren noch finanzielle Stabilität entwickeln, wenn schon ihre alltäglichen Finanzen eine Hürde sind.1 Studien zeigen zudem, dass die Finanzsorgen von Beschäftigten insbesondere darauf zurückzuführen sind, dass viele ihre finanzielle Situation nicht ausreichend kennen und nicht in der Lage sind, für die Gegenwart und Zukunft zu planen – ein entscheidender Faktor für die finanzielle Zufriedenheit.4

 

 

Mögliche Maßnahmen

 

  • Workshops zur Finanzkompetenz und Budget-Coachings

 

  • Vom Unternehmen finanzierte Fortbildungsprogramme (Financial Education)

 

  • Zuschüsse zu unabhängigen Beratungen (z. B. Schuldnerhilfe)

 

  • Aktive Unterstützung bei der betrieblichen Krankenversicherung (bKV), Pflegeversicherung (bPV) und Altersvorsorge (bAV).

 

  • Orientierungs- und Entscheidungshilfen zu finanziellen Themen

 

  • Digitale Hilfen für die persönlichen Finanzen anbieten – etwa digitale Education-Tools, Budgetplaner- oder Geldanlage-Apps bieten sich hier an.

 

 

Relevant ist auch, wer Beschäftigte finanziell berät. Obwohl viele Firmen neben Altersvorsorgeplänen häufig auch Finanzberatung anbieten, geben Beschäftigte aller Generationen an, dass sie einer unabhängigen Finanzberatung, die nicht an Finanzprodukte oder den betrieblichen Altersvorsorgeplan gebunden ist, am meisten vertrauen würden.1

 

 

04 Finanzen auch im BEM mitdenken

 

Die University of Maryland empfiehlt in ihrer Studie, dass Ärzt:innen ihre Patient:innen schon in der Klinikaufnahme nach finanziellen Engpässen zu fragen. So können sie frühzeitig Unterstützung durch Sozialdienste einleiten – und so die Überlebenschancen verbessern, etwa nach einem Herzinfarkt.7 Diese Erkenntnis lässt sich gut auf das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) übertragen. Beschäftigten, die sich von einer Erkrankung erholen oder nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit wieder zum Normalbetrieb zurückkehren, können Financial-Wellbeing-Angebote enorm zugutekommen. Dazu gehören etwa Ressourcen zur finanziellen Vorsorge oder eine individuelle Beratung.1

Foto: Mina Rad

Finanzbildung: Studie in Fortune-25-Unternehmen zeigt positive Effekte

Das Global Financial Literacy Excellence Center (GFLEC), das zu Finanzkompetenz forscht, führte im Jahr 2022 eine Studie in einem Fortune-25-Unternehmen durch. Sechs Wochen lang nahmen rund 670 Beschäftigte an Finanzbildungsangeboten teil. Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigte, dass die Teilnehmenden nach der Nutzung von Finanzbildungsangeboten ihr Finanzwissen, ihre Selbsteinschätzung ihres Finanzwissens und ihre Einstellung zur Altersvorsorge deutlich verbesserten.

Financial Wellbeing: Mit kleinen Schritten zu mehr Akzeptanz

Financial Wellbeing muss einen festen Platz im BGM erhalten. Das dauert Zeit und viele Unternehmen stehen noch ganz am Anfang. Aber: Selbst kleine, schrittweise Verbesserungen und erste Versuche, Finanzbildungsangebote auszurollen, können große Effekte auf Beschäftigte haben. Es ist wichtig, das Thema Geld aus der Tabuzone zu holen, offen darüber zu sprechen und für alle Zielgruppen verständlich aufzubereiten. Financial Wellbeing ist keine reine Privatsache der Mitarbeitenden mehr. Es ist ein strategischer Hebel für Unternehmen, um Resilienz, Bindung und Leistung zu sichern. Trotzdem darf nicht die komplette Verantwortung auf das Individuum geschoben werden. Eine inklusive Wirtschaft mit fairen Arbeitsbedingungen und das Schließen des Gender Pay Gaps sind wichtige Voraussetzungen, damit sich Financial Wellbeing ganzheitlich entwickeln kann.

Weiterführende Infos

1
PwC (2023): PwC's 2023 Employee Financial Wellness Survey
2
EBRI (2025): 2025 EBRI Financial Wellbeing Employer Survey: Focusing on the Bottom Line Continues
3
Office for Health Improvement & Disparities (2025): Financial wellbeing: applying All Our Health
4
Bundesagentur für Arbeit (2023): Wie Sie die finanzielle Gesundheit Ihrer Mitarbeiter unterstützen
5
Finanzwende (2023): Frauen-Finanzberatung: Alles pink – aber nicht unbedingt besser

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